Mehr Freiheit im Alltag
Auf der IRMA neueste Mobilitätshilfen kennenlernen und testen
Mobilität ist mehr als Fortbewegung – sie bedeutet Selbstbestimmung und Lebensqualität. Für Menschen mit Behinderungen und für Seniorinnen und Senioren ist Mobilität oft der Schlüssel zur aktiven Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Deshalb gehört dieses Thema zum Kern der IRMA, der Inklusiven Reha- und Mobilitätsmesse, die vom 18. bis 20. Juni 2026 auf dem Gelände der Hamburg Messe stattfindet.
Auf 8.000 Quadratmetern stellen über 150 Ausstellende Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Pflege, Therapie, Reha- und Orthopädietechnik vor. Die Messe richtet sich vor allem an Menschen mit Behinderungen, Seniorinnen und Senioren sowie an pflegende Angehörige, aber auch an Fachleute aus Pflege, Therapie und dem Sanitätsfachhandel. Besuchende aus Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern nutzen die IRMA, um sich zu informieren, auszuprobieren und mit Fachleuten ins Gespräch zu kommen. Darüber hinaus sind zahlreiche Selbsthilfegruppen zum Austausch vor Ort.
Ob innovative Rollstühle, Elektromobile oder intelligente Assistenzsysteme – auf der IRMA erleben Interessierte moderne Mobilitätshilfen live. Ein Highlight sind die behindertengerechten Kfz-Umbauten und Rollstuhl-Verladehilfen, die von spezialisierten Fahrzeugumrüstern präsentiert werden. „Mobilität bedeutet Freiheit. Genau daran arbeiten wir jeden Tag.“, sagt Moritz Preg von Rausch Technik aus dem süddeutschen Balingen. „Die IRMA 2026 ist für uns der richtige Ort, um zu zeigen, wie unsere Technik echte Selbstbestimmung im Alltag schafft. Unsere Lösungen lassen sich in nahezu jedes Fahrzeug integrieren – vom Kleinwagen bis zum Transporter.“
Vom Handgas über komfortable Einstiegshilfen bis hin zu Komplettumbauten zeigen diese Anbieter, wie individuelle Mobilität im eigenen Auto Realität werden kann. Wie wichtig diese Freiheit im Alltag ist, verdeutlicht Elina: „Ich wollte trotz meiner Einschränkung unabhängig sein, ohne gleich ein großes Auto fahren zu müssen. Der Ladeboy S2 von Rausch Technik ermöglicht mir, meinen Rollstuhl täglich schnell und ohne Kraftaufwand in mein Auto zu verladen.“
Elina kann mit dem Ladeboy S2 ihren Rollstuhl ganz einfach in ihr Auto verladen. Foto: Rausch Technik GmbH
Kempf-Automobile auf der REHAB 2025. Foto: REHAB
Autofahren mit den Händen – bewährte Lösungen weitergedacht
Mit Kempf-Automobile aus Kehl ist einer der frühen Pioniere des selbstbestimmten Autofahrens in Hamburg vertreten. Martine Kempf stellt das digitale Gasring-System Darios vor: „Unsere Lösung zum Fahren ausschließlich mit den Händen kombiniert einen digitalen Gasring am Lenkrad mit einer Handbetriebsbremse. So können beide Hände am Lenkrad bleiben, oder mit einer Hand gelenkt und beschleunigt werden, während die andere frei ist. Das System passt sich automatisch an die Geschwindigkeit des Fahrzeugs an und sorgt so sowohl bei langsamer als auch bei schneller Fahrt für kontrolliertes, sicheres Fahren. Pedale und Lenkradverstellung bleiben vollständig erhalten.“ Diese Lösung ist besonders für Paraplegiker geeignet und bietet eine sichere und komfortable Fahrerfahrung.
Regionale Kompetenz und persönliche Beratung
Ergänzt wird das Angebot durch erfahrene regionale Umrüstungsspezialisten wie A.S.P. Aufbau-Service-Petersen, Handicar Kowsky und Pforr Mobility aus Hamburg sowie das Mobilcentrum Lönnies aus Marxen. Auch Menschen mit Einschränkungen, die noch unsicher sind, ob und wie sie selbst Auto fahren können, finden auf der IRMA wertvolle Beratung und Unterstützung. Spezialisierte Fahrschulen wie die Fahrschule Fuhlsbüttel GmbH bilden Menschen mit Einschränkung aus und stellen ihre Möglichkeiten vor Ort vor.
Mobilität sollte kein Luxus sein und das wird auf der IRMA für alle erlebbar. „Wir machen Autos barrierefrei – und Freiheit mobil. Seit über 30 Jahren entwickeln wir individuelle Fahrzeugumbauten für Menschen mit Handicap. Auf der IRMA zeigen wir, was technisch möglich und im Alltag wirklich sinnvoll ist. Mobilität sollte kein Extra sein, sondern selbstverständlich.“, bekräftigt Marcus Harner von Handicar Kowsky aus Neumünster, die ebenfalls auf der IRMA ausstellen.
Marcus Harner von Handicar Kowsky zeigt, was mit einem Fahrzeugumbau möglich ist. Foto: Handicar Kowsky
Informieren, ausprobieren, entscheiden
Die IRMA Hamburg 2026 macht deutlich, wie vielfältig und individuell inklusive Mobilität heute gestaltet werden kann. Wer sich mit dem Thema Autokauf, Fahrzeugumbau oder selbstständigem Autofahren mit Behinderung beschäftigt, findet hier verlässliche Informationen, persönliche Beratung und neue Perspektiven für mehr Unabhängigkeit im Alltag.
Sehen wir uns vom 18. bis 20.06.2026 in Hamburg?
Hier findet sich die aktuelle Ausstellerliste zur Vorbereitung auf Ihren Messebesuch!
