8. Juni 2026
Hilfsmittel testen, vergleichen, beraten lassen
Auf der Inklusiven Reha- und Mobilitätsmesse für Alle finden Menschen mit Behinderungen und Angehörige praktische Unterstützung aus erster Hand
Wenn sich vom 18. bis 20. Juni 2026 die Halle A3 der Hamburg Messe und Congress füllt, stehen Themen im Mittelpunkt, die viele Menschen direkt betreffen: Pflege, selbstbestimmte Mobilität und Teilhabe. Die IRMA Hamburg, Inklusive Reha- und Mobilitätsmesse für Alle, gilt als die führende Fachmesse für Reha- und Mobilitätshilfsmittel mit Schwerpunkt im Norden und bringt über 160 Ausstellende aus neun Ländern zusammen. Sie richtet sich an Menschen mit Behinderungen, Seniorinnen und Senioren sowie an pflegende Angehörige. Gleichzeitig dient sie Fachkräften aus Physio- und Ergotherapie, Pflege, Beratung und dem Sanitätsfachhandel als wichtige Informations- und Austauschplattform. Besuchende finden auf der Messe zahlreiche Hilfsmittel und spezifische Beratungsangebote, die Selbstständigkeit fördern und die Pflege und Versorgung spürbar verbessern.
Erstmals übernimmt Ulrike Kloiber, Senatskoordinatorin für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen, die Schirmherrschaft und unterstreicht damit die Bedeutung der Messe für Inklusion und gleichberechtigte Teilhabe: „Die IRMA zeigt eindrucksvoll, was heute möglich ist: innovative Hilfsmittel, digitale Unterstützung, intelligente Lösungen für den Alltag. Ich freue mich Schirmherrin dieser wichtigen Messe in Hamburg zu sein.“
Weitere Informationen und Tickets sind unter www.irma-messe.de erhältlich.
Erstmals übernimmt Ulrike Kloiber, Senatskoordinatorin für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen, die Schirmherrschaft der IRMA. Foto: Ulrike Kloiber
Mit ReWalk 7 bringt Lifeward die neueste Generation seiner Exoskeletttechnologie zur IRMA. Foto: Lifeward GmbH
Lösungen für mehr Lebensqualität
Auf rund 8.000 Quadratmetern erhalten Besuchende an drei Tagen einen kompakten Überblick über aktuelle Entwicklungen in Rehabilitation, Pflege und assistiven Technologien. Gezeigt werden unter anderem elektrische Rollatoren, Aktiv- und Elektrorollstühle, Rollstuhlzuggeräte und weiteres Zubehör, Exoskelette und Elektromobile. Hinzu kommen orthopädische Hilfsmittel, digitale Assistenzsysteme, Rehabilitationsrobotik sowie Lösungen für barrierefreies Bauen und Wohnen, behindertengerechte Fahrzeugumrüstung und barrierefreies Reisen. Auch zahlreiche Selbsthilfegruppen, Verbände und Sanitätshäuser wie Krauth + Timmermann Rehatechnik, MPM Mittelpunkt Mensch, Rosenau und Stolle sind vertreten.
Alles an einem Ort: Beratung, Erprobung, Vergleichen
Ein besonderes Augenmerk legt die IRMA 2026 auf das praktische Erleben. Erstmals wird ein rund 1.000 Quadratmeter großes Außengelände bespielt. Dort können moderne Mobilitätshilfen auf einem Test- und Trainingsparcours unter realitätsnahen Bedingungen getestet werden. Im Außengelände sind auch ein Skateparcours und inklusive Spielplatzgeräte aufgebaut, die zeigen, welches Potenzial in moderner und innovativer Rollstuhlmobilität auch im Freizeit- und Sportbereich steckt und, dass Teilhabe weit über die reine Versorgung hinausgeht.
Für Besuchende ermöglicht der persönliche Kontakt zu Herstellenden und Experten vertiefende Gespräche über Einsatzbereiche, individuelle Anpassungen und Versorgungsfragen. Denn gerade im sensiblen Bereich der Hilfsmittelversorgung ersetzt das direkte Ausprobieren keine noch so ausführliche Online-Recherche.
Für Besuchende ermöglicht der persönliche Kontakt zu Herstellenden und Experten vertiefende Gespräche über Einsatzbereiche, individuelle Anpassungen und Versorgungsfragen. Foto: Messe Karlsruhe/Jan Rathke
Über die IRMA
Als Inklusive Reha- und Mobilitätsmesse für Alle steht die IRMA für Selbstbestimmung, praxisnahe Lösungen, fachlichen Austausch und für eine wohnortnahe Hilfsmittelversorgung. Unter dem Dach der Messe Karlsruhe bilden die IRMA-Messen in Hamburg und Bremen mit der Europäischen Fachmesse für Rehabilitation, Therapie, Pflege und Inklusion (REHAB Karlsruhe) ein standortübergreifendes Netzwerk von Nord nach Süd, verzahnen Fachlichkeit mit Versorgungspraxis und schaffen so Raum für interdisziplinären Austausch und Begegnung an drei Standorten.
Als Inklusive Reha- und Mobilitätsmesse für Alle steht die IRMA für Selbstbestimmung, praxisnahe Lösungen und fachlichen Austausch. Foto: Messe Karlsruhe/Jan Rathke
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Marion Künstel
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